17. Mai 2018 Diskussion/Vortrag Podiumsgespräch: Ein NS-Dokumentationszentrum in Freiburg

Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung «Banditi e Ribelli - Die italienische Resistenza 1943-1945»

Information

Veranstaltungsort

kulturaggregat
Hildastr. 5
79102 Freiburg

Zeit

17.05.2018, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Geschichte

Zugeordnete Dateien

Der Umgang der Stadtverwaltung mit den Mauerresten der zerstörten Synagoge hat eine Debatte um die lokale Gedächtniskultur ausgelöst. Nun soll ein NS-Dokumentationszentrum eingerichtet werden. Was muss dieses leisten, um unbequeme Spuren der Geschichte nicht (wieder) ein-zuebnen, sondern daraus zu lernen? Wer muss an der Konzeption beteiligt werden? Wie ist der aktuelle Stand? Podiumsdiskussion mit ExpertInnen

Zur Ausstellung

«Von den Faschisten als banditi und ribelli verunglimpft, kämpfen Zehntausende bewaffnet für das Ende des Zweiten Weltkrieges, gegen die deutsche Besatzung und gegen den italienischen Faschismus. Wir wissen heute, welche Verbrechen von Nazis und Faschisten begangen wurden. Die banditi und ribelli haben auf der richtigen Seite gekämpft. Das heißt aber nicht, unkritisch den Mythen zu folgen, die sich um die Resistenza ranken. Um von ihr zu lernen, müssen wir auch die Schwächen und Fehleinschätzungen der Partisanenbewegung beleuchten. Mit unserer Ausstellung möchten wir zu einem besseren Verständnis der Resistenza beitragen», so das Geschichtsinstitut Istoreco (Reggio Emilia) und CultureLabs aus Berlin, die die Ausstellung erstellt haben.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum umfangreichen Begleitprogramm finden sie hier.

Öffnungszeiten der Ausstellung: jeweils Mittwoch 13-19 Uhr, Samstag, Sonntag, Montag 13-18 Uhr und zu den Veranstaltungsterminen.

Für Schulklassen und andere Gruppen können Sonderöffnungszeiten vereinbart werden.

Kontakt für für Fragen und Informationen: Radio Dreyeckland, info@rdl.de

Viele Beiträge rund um das Thema Resistenza gibt es bei Radio Dreyeckland zum Nachhören.

Veranstalter: Radio Dreyeckland in Kooperation mit dem Centro Culturale Italiano - gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, der VVN-BdA, der IB BAU und dem Kulturamt der Stadt Stuttgart

Standort